Felix Christian Klein

Felix Klein studierte Mathematik und Physik an der Universität Bonn.

Porträt von Felix Klein

Felix Klein (1849 – 1925) studierte von 1865 bis 1866 Mathematik und Physiker bei Julius Plücker an der Universität Bonn. 1866 wurde er im Alter von nur 17 Jahren Plückers Assistent. Plücker starb kurze Zeit später im Mai 1868 und hinterließ sein Werk über die Liniengeometrie unvollendet. Klein übernahm daraufhin die Aufgabe den zweiten Teil des Buches "Neue Geometrie des Raumes" für Plücker zu vervollständigen

Im Jahr 1872 wurde Klein Professor in Erlangen, wo er mit den Arbeiten aus dem "Erlanger Programm" seine wichtigsten Beiträge zur Geometrie leistete.

Es folgten Rufe an die TU München und nach Leipzig, bevor Klein 1886 an die Georg-August-Universität Göttingen ging. In Göttingen wirkte Felix Klein bis zu seinem Tod als weitsichtiger Wissenschaftsorganisator, der unter anderem David Hilbert nach Göttingen holen konnte und maßgeblich zu dem damals führenden Ruf der Göttinger Mathematik beitrug.