Die Studienstiftung des deutschen Volkes verleiht die Daidalos-Münze an Carl-Friedrich Bödigheimer

Bonn, 03.07.2022. Seit 21 Jahren wirkt Carl-Friedrich Bödigheimer, geschäftsführender Direktor des Mathematischen Instituts, als Vertrauensdozent der Studienstiftung des deutschen Volkes und hat Generationen von Geförderten auf ihren Bildungswegen begleitet. Für sein herausragendes Engagement ehrte ihn nun die Studienstiftung mit der Daidalos-Münze.

Im letzten Jahr seiner seit 1993 andauernden Tätigkeit als Professor für Topologie am Mathematischen Institut und dort in den verschiedensten Ämtern tätig, zuletzt als dessen geschäftsführender Direktor, wurde Carl-Friedrich Bödigheimer noch einmal eine besondere Ehre zuteil: Am 29. Juni wurde ihm im Theatersaal der Universität Bonn die Daidalos-Münze verliehen. Mit dieser Münze zeichnet die Studienstiftung seit 2013 besonders verdiente Vertrauensdozent*innen aus. Voraussetzungen dafür sind ein mindestens zehnjähriges Engagement sowie ein überzeugend begründeter Vorschlag aus der Stipendiatengruppe. „Er ist immer für vertrauliche Gespräche verfügbar, hilft bei Fragen rund um das Studium und darüber hinaus“ – so begründen die Bonner Stipendiat*innen die Nominierung für die Verleihung der Daidalos-Münze. Reinhard Zimmermann, Präsident der Studienstiftung, betonte in seiner Laudatio den großen persönlichen Einsatz von Carl-Friedrich Bödigheimer für seine Stipendiatengruppe, die wohlwollende, zugewandte Begleitung jedes und jeder Einzelnen sowie sein Engagement für den gesamten Hochschulstandort Bonn, dem er seit 2004 als federführender Vertrauensdozent vorsteht. Mit Veranstaltungen wie den Semestereröffnungen und der Unterstützung des seit 1986 von Geförderten organisierten Bonner Colloquiums habe er das Studienstiftungsleben in Bonn ganz maßgeblich geprägt und auf diese Weise Gemeinschaft und Zusammenhalt in der Stipendiatenschaft sowie unter den Vertrauensdozent*innen gestiftet. Bis zuletzt war und ist Carl-Friedrich Bödigheimer das Wohl der Studierenden am Mathematischen Institut auch in anderen Bereichen sehr wichtig und so richtete er vor kurzem Stipendien für Mathematikstudierende aus der Ukraine ein, die ihre vorherige Universität oder ihr Land aufgrund des Krieges in der Ukraine verlassen mussten.